Mobilität für die Zukunft gestalten
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Aktuelles

Im Rahmen des Forschungsprojekts CoCoNet wurde im zweiten Projektjahr ein zweitägiger interner Workshop in Freising abgehalten, an dessen Durchführung die yverkehrsplanung tatkräftig beteiligt war. Im Fokus standen die Reflexion bisheriger Meilensteine und die Bearbeitung der kommenden Arbeitspakete.
Das Projekt CoCoNet („Co-creative Cohabitation Network“) verfolgt das Ziel, den innerstädtischen Straßenraum neu zu verteilen, um eine räumlich gerechte, resiliente und lebenswerte Stadt zu schaffen. Der Kernansatz ist dabei die Verknüpfung von zwei Prozessen: einer innovativen, integrierten Modellierung und einer co-kreativen Planung. Im Workshop wurde deutlich, dass das Konsortium auf einem guten Weg ist, diese komplexe Verzahnung zu meistern. In einer Bestandsaufnahme betonten die Partner (TU Wien, TU München, ETH Zürich, yverkehrsplanung) die hohe Qualität der interdisziplinären Zusammenarbeit, welche sich auch über die gesamten zwei Tage hinweg in allen Diskussionen und gemeinschaftlichen Aktivitäten offenbarte.
Ein wesentliches Ergebnis des Arbeitstreffens war die strategische Planung für den Stakeholder-Workshop 2026. Getreu dem Projektmotto, Lösungen nicht nur für Menschen, sondern mit ihnen zu entwickeln , soll der nächste Workshop den entscheidenden Schritt von der reinen Informationsweitergabe hin zur echten Co-Creation vollziehen. Hierbei sollen die entwickelten Modelle und Visualisierungen als „Übersetzer“ dienen, um gemeinsam mit den Stakeholdern – Stadtverwaltungen und lokale Initiativen – Zielkonflikte auszuhandeln und Prioritäten für die Praxis zu setzen. Damit stellt CoCoNet sicher, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt in die Gestaltung lebenswerter, nachhaltiger Quartiere einfließen.

Unser Forschungsprojekt HAF-ALP-TOUR hat in den vergangenen Wochen große mediale Aufmerksamkeit erhalten. Neben lokalen und regionalen Partner:innen im Montafon berichteten auch die Vorarlberger Nachrichten (VN), VOL.AT und der ORF Vorarlberg über das Projekt. Im Projekt erforschen wir Anwendungsmöglichkeiten sogenannter hybrider und automatisierter Flotten (HAF) in alpinen Tourismusregionen. Auslöser für das mediale Interesse war eine groß angelegte Online-Befragung, die die Umstiegsbereitschaft der Montafoner:innen von ihren bisherigen Mobilitätsformen (z. B. Pkw, öffentlicher Verkehr) auf automatisierte Fahrzeuge untersucht. Die Ergebnisse bilden die Grundlage, um im kommenden Jahr gemeinsam mit regionalen Akteur:innen an möglichen Betriebskonzepten für HAF-Flotten im Montafon weiterzuarbeiten.

Die yverkehrsplanug GmbH führt eine umfangreiche Verkehrsuntersuchung im südthüringischen Suhl durch. Mehrspurige Straßen dominieren die Innenstadt. Sie entstanden vor der Inbetriebnahme der A 71 und spiegeln die Verkehrsplanung der 70er Jahre wider.
Die Untersuchung schätzt ab: Können die Verkehrsanlagen reduziert werden? Lassen sie sich fußgänger- und fahrradfreundlicher gestalten? Als Grundlage dienen Knotenstromzählungen sowie Bluetooth-Erfassungen. Diese bestimmen die Durchgangsverkehrsanteile. Abschließend fließen die Ergebnisse in eine mikroskopische Verkehrsflusssimulation ein. Sie umfasst die Viaduktkreuzung und die benachbarten Knotenpunkte.









