Mobilität für die Zukunft gestalten
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Statt Besprechungsraum gab es diesmal Bergluft: Unser Grazer Team hat seinen Teamausflug im Gesäuse verbracht. Von Sonntag auf Montag ging es zwei Tage lang durch eine der eindrucksvollsten Berglandschaften der Steiermark.
Schon die Anreise war Teil des Erlebnisses. Wir sind gemeinsam mit dem Klimaticket und öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Das schont die Umwelt und stärkt die Stimmung im Team, denn auf der Zugfahrt blieb viel Zeit zum Plaudern.
Am Sonntag führte uns die Wanderung hinauf zur Mödlinger Hütte. Nach dem Aufstieg gab es ein herzhaftes Abendessen, gute Gespräche und eine Nacht auf der Hütte, mitten in der Natur und fernab vom Büroalltag.
Am Montagmorgen stand der Höhepunkt auf dem Programm: der Aufstieg zum Kreuzkogel. Die Anstrengung hat sich gelohnt, denn der Ausblick über das Gesäuse war grandios. Nach einem langen Abstieg ließen wir den Tag bei spätsommerlichem Ambiente in Admont mit einem Eiskaffee ausklingen, bevor es wieder mit Bus und Zug entspannt zurück nach Graz ging.

Verkehrsplanung in der Lehre | yverkehrsplanung beim Entwurfs-Kurs „Designing Synergies“
Gute Verkehrsplanung endet nicht an der Fahrbahnkante. Sie gestaltet Straßenräume, in denen verschiedene Fachbereiche zusammenspielen, um einen qualitätsvollen Verkehrsraum zu schaffen. Genau darum ging es beim Kick-off des Entwurfskurses „Designing Synergies“ am 6. Oktober 2026 an der TU Wien. Simon Neumeier von yverkehrsplanung hielt dort einen Input-Vortrag zum Thema Verkehrsplanung.
Die Lehrveranstaltung des Fachbereichs Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung ist in das Forschungsprojekt Co-creative Cohabitation Network (CoCoNet, DUT 2025–2027) eingebettet. Sie baut auf der Summerschool „Heat Island Fever“ auf. Das Projekt untersucht, wie ko-kreative Prozesse und räumliche Evidenz Synergien sichtbar machen. Die Ergebnisse sollen Anwender:innen als argumentatives Werkzeug in planerischen Prozessen dienen.
Für die Studierenden des Entwurfskurses „Designing Synergies“ lieferte der Vortrag die verkehrsplanerische Perspektive. Sie ist die Grundlage, um Straßenräume zu entwerfen, die Aufenthaltsqualität, Hitzeschutz, Biodiversität und leistungsfähige Mobilität miteinander verbinden. Die Ergebnisse fließen in den Forschungsprozess des Projekts CoCoNet ein.
Als Verkehrsplanungsbüro setzen wir auf eine integrierte Herangehensweise, in der Fachdisziplinen früh zusammenarbeiten. Der Austausch mit angehenden Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten ist uns wichtig, weil er neue Ideen für die Transformation urbaner Straßenräume liefert. yverkehrsplanung behält bei der Erarbeitung visionärer Ideen im Rahmen der Mobilitätsforschung immer den möglichen Transfer in die Planungspraxis im Blick.

Im September 2026 fand bereits die zweite Informationsveranstaltung zum geplanten Bau der Stadtbahnlinie 9 in Erfurt statt.
Der Ausbau des Stadtbahnnetzes ist ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrswende und verbessert die Erschließung der nordöstlichen Stadtteile.
Zusammen mit unseren Projektpartnern Emch + Berger aus Weimar und verkehrplus Verkehrstechnik Verkehrsmanagement aus Erfurt bearbeitet die yverkehrsplanung GmbH den südlichen Abschnitt, der vom Stadtparkkopf über den Schmidtstedter Knoten bis zum Leipziger Platz reicht.
In einem iterativen Prozess wurden verschiedene Varianten untersucht, wobei Verkehrsnachfragewirkung, Straßenentwurf, Signalisierung, Leistungsfähigkeit dabei jeweils integriert zu betrachten waren. Die yverkehrsplanung GmbH erarbeitete eine Verkehrsflusssimulation des gesamten Schmidtstedter Knotens sowie des Leipziger Platzes.
Bildquelle: Eigene Darstellung









